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16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11.-17.03.2012 12. Deutsche Woche des Gehirns vom 04.-24.03.2012
Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Partner der brainWEEK.
Heute darf ich Ihnen das Themenlogo für die 12. deutsche Internationale Woche des Gehirns präsentieren.
In der engeren Auswahl war u.a. "brainfood bis power-napping - Tankstellen fürs Gehirn", mit dem Thema: Auftanken durch Gehirnjogging, durch Entspannung und Yoga, in der Reha-Klinik, Neuorientierung bei Stress, Pausen bei burn-out, Orientierungswechsel, Überprüfung von Landkarten und Zielen.
Ich erwähne dies, weil viele dieser Aspekte schon ganz konkrete Aktionen vermuten ließen und ich sie durchaus als Anregungen auch für das etwas weiter gefasste Thema ansehe.
Doch "the winner" der eingereichten Vorschläge ist: Kosmos Gehirn!
Ein nur 1,5 kg schweres Organ, allerdings mit Milliarden von Nervenzellen ist noch lange nicht vollständig erforscht. Immer wieder gibt es neue, fantastische Erkenntnisse der Forschung und alte Einstellungen müssen über Bord geworfen werden. Manches Mal so gewaltig, dass das bisherige "Weltbild" aufgegeben werden muss. Dies geschah schon einmal in den letzten 10 Jahren, als das hirarchische Modell der Hirnaktivität zunächst durch die Informatik (künstliche Intelligenz) in Frgae gestellt wurde und dann auch durch die bildgebenden Verfahren belegt wurden. Heute würde man jeden belächeln, der dieses "Uraltmodell" ernsthaft vertreten würde. In den letzten Tagen erhielt ich eine Meldung aus dem Bereich der Physik: "Einstein ist veraltet!" - Italienische Forscher hätten herausgefunden, dass "Neutrinos" rund 20 Millionstel schneller sein sollen als das Licht. Dies widerspricht natürlich der Einsteinschen Relativitätstheorie und wird angezweifelt. Messfehler, 16.000 Versuche sind noch nicht signifikant genug und wenn, dann wären ...
... dann müßten wir erneut unser "Weltbild" verändern und da tun wir uns sehr schwer.
Die neu aufgeflammte Diskussion um den "Hirntod", anläßlich von Überlegungen einer Neureglung des Transplantationsgesetzes weg von der Zustimmungslösung, könnte endlich auch die spannende und gleichwohl "Weltbild"verändernde Frage klären: Wann ist der Mensch ohne Bewußtsein und wann ist er denn wirklich tot!"
Vielleicht dringen wir ja bald durch die neuen Methoden noch weiter in dieses Grenzgebiet unseres menschlichen Lebens vor und entdecken neue Möglichkeiten der Kommunikation über die bisherigen Kanäle hinaus. Will man die tausendfachen Erfahrungen von Angehörigen von Komapatienten und auch Log-in-Syndrom-Patienten nicht völlig ignorieren, dann ist dies anzunehmen. Schön wäre es, wenn dafür Wissenschaftlern auch die finanziellen Mittel bereit gestellt würden und wir über diese Möglichkeiten der erweiterten Kommunikation früher etwas brauchbares erforschen als dass wir die Relativitätstheorie ad acta legen müssen.
Welche Institute forschen an solchen Ansätzen? Welche Erkenntnisse gibt es denn bereits, die durchaus wissenschaftlich belegt sind? Wäre es nicht sinnvoll diese Quellen im Jahr des "Kosmos Gehirn" zusammen zu tragen um dann im März 2013 darüber eine große Veranstaltung zu planen.
Gerne nehme ich weitere Anregungen auf und wünsche bereits im Vorfeld viel Kreativität in der Planung, eine gute Umsetzung und viel Erfolg in der brainWEEK 2012.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Eugen Siegel Gabriele Siegel Stiftung
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10. März 2012, Magdeburg
Die 16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11. - 17.03.2012 steht unter dem Thema Kosmos Gehirn. In den vergangenen Jahren wurden vielfältige Diskussionen rund um das Gehirn entfacht. Zu Ende geführt wurden sie eigentlich nicht, denn das Gehirn bringt der Wissenschaft immer wieder neue Erkenntnisse. Heute stehen wir noch immer vor vielen Rätseln. Wir sind dringend auf neue Erkenntnisse angewiesen, weil eben viele Menschen auf Hilfe hoffen.
Wir freuen uns, dass wir die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit dem NRZ Magdeburg am 10. März durchführen. Seit Jahren werden im Neurologischen Zentrum Magdeburg Patienten mit neurologischen Erkrankungen rehabilitiert. Viele Patienten und Angehörige erinnern sich, wie ihnen geholfen werden konnte. In diesem Jahr haben wir uns entschieden zum Thema „Teilhabe durch Rehabilitation“ in den Mittelpunkt zu stellen. Die Entwicklung des Patienten über die medizinisch-berufliche Rehabilitation zurück in den Beruf wird uns in spannenden Beiträgen nahe gebracht. Renommierte Experten geben uns Aussichten und so hoffen wir auch Einsichten.
Der Initiator der brainWEEK in Deutschland, Herr Karl-Eugen Siegel eröffnet mit seinem Vortrag „Inklusion von Hirnverletzten“ den Tag. Prof. Dr. med. Michael Sailer bringt uns mit seinem Vortrag „Plastizität des Gehirns in der Rehabilitation“ Möglichkeiten der weiteren Entwicklung von Menschen mit erworbenen Hirnschäden (MeH) nahe. Endlich ist die ambulante Neuropsychologische Therapie anerkannt. Dazu wird Dr. Hartwig Kulke, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie - Neuropsychologie), Vorstandsmitglied in der GNP e.V. über die "Sozialraumnahe soziale und berufliche Rehabilitation mit neuropsychologischer Unterstützung" sprechen. Frau Kirstin Riedel, Leiterin der medizinisch beruflichen Rehabilitation im NRZbR "Medizinisch-berufliche Rehabilitation - eine Schnittstelle zur sozialen und beruflichen Integration" wird die stationäre und Frau Ivonne Bellen, FAW gGmbH, Koordinatorin Fachbereich Rehabilitation die „Herausforderungen nach Entlassung ins häusliche Umfeld – ein Praxisbeispiel ambulanter Nachsorge“ die ambulante Versorgung darstellen.
Wir laden Sie zu dieser besonderen Veranstaltung ganz herzlich ein. Am Anschluss der Referate wird es möglich sein, dass Sie Ihre persönlichen Fragen an die Referenten stellen können.
Unter www.shv-forum-gehirn.de können Sie unter Veranstaltungen das detaillierte Programm abrufen. |
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Donnerstag 22. März, 14.00 Uhr, Schwäbisch Gmünd
Musik und Wahrnehmung
Programm:
Begrüßung Magdalene Rupp Regionalleitung Schwäbisch Gmünd Fachliche Einführung
Karl-Eugen Siegel Stellv. Vorsitzender des SHV - FORUM GEHIRN e.V. Der Verein unterstützt Betroffene und Angehörige durch konkrete Hilfestellungen bei der Bewältigung einer Schädel-Hirn-Verletzung oder eines Schlaganfalls und regt zur Selbsthilfe an. 14.30 - 15.45 Uhr Vortrag Die Bedeutung des Singens in der Kindheit Neurobiologische Erkenntnisse über die Hirnent-wicklung zeigen, dass das Singen eine bedeutende Rolle spielt. Was geschieht in unserem Körper, wenn wir singen? Welche Auswirkungen hat das? Welche Bedeutung hat das Singen für die Entwick-lung unserer Kinder? Welche Konsequenzen kön-nen/sollten gezogen werden? Antworten auf diese und andere Fragen und das Projekt „Canto-elementar“ als ein Beispiel praktischer Umsetzung sollen in diesem Vortrag erläutert werden. Karin Mumbach Krankenschwester, Musikpädagogin Stutensee Frau Mumbach ist ausgebildete Krankenschwester, Lehrerin GHS, seit langem im öffentlichen Schuldienst und auch an Förderschulen tätig. Als Psychoresonanztrainerin, Musik- und Gesangspädagogin leitet und trainiert sie Canto-Elementar Baden-Württemberg.
16.00 – 17.30 Uhr Vortrag Musik in der Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen „Im Singen und Improvisieren spüre ich, wie ich klinge. So komme ich neu mit mir und meinen Lebensthemen in Kontakt und manchmal der Lösung einer Lebensaufgabe ein Stück näher.“ Dr. med. Annette Birk Studienrätin, Ärztin Fellbach Dr. Birk ist Musiktherapeutin (Master of Arts), Ärztin und arbeitet als Lehrerin an einer Berufsfachschule für Altenpflege. Langjährige Atem- und Stimmarbeit bei Astrid Bernius, Kurse im Bereich Bewegung und Körperarbeit bei Frieder Mann.
Katharinenstraße 34 D-73525 Schwäbisch Gmünd
Tel: 07171 918-09
Fax:07171 918-100
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Mittwoch 21. März, 19.00 Uhr, Schwäbisch Gmünd Benefizkonzert mit dem Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl
Seit über 20 Jahren betreten sie gemeinsam die Bühne, sie spielen auswendig und mittlerweile so frei wie ein Solist mit vier Händen: Hans-Peter und Volker Stenzl zählen zu den besten Klavierduos der internationalen Musikszene. Die Kritik spricht von einer „magischen Verbindung zweier brüderli-cher Herzen zu einer musikalischen Seele“ und lobt bei ihren Interpretationen die „einzigartige Verschmelzung von musikantischem Instinkt und messerscharfer musikalischer Intelligenz.“ Hans-Peter und Volker Stenzl wurden 1996 zu „Associates of the Royal Academy of Music Lon-don“ ernannt, als Professoren lehren sie an den Musikhochschulen in Stuttgart und Rostock (Meis-terklasse für Klavierduo, aus der bereits viele inter-nationale Preisträger hervorgegangen sind) und in Meisterkursen. Darüber hinaus sind sie gefragte Juroren nationaler und internationaler Wettbewerbe. Den Erlös des Benefizkonzerts stellen Hans-Peter und Volker Stenzl dem Seniorenzentrum St. Anna für die Musiktherapie zur Verfügung.
Katharinenstraße 34 D-73525 Schwäbisch Gmünd
Tel: 07171 918-09
Fax:07171 918-100
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Mittwoch, 21. März 2012, Neumarkt
Die Welt mit allen Sinnen erleben! …Barfuß über Steine gehen … die Oberfläche einer Orange erfühlen… mit der Nase die Welt der Kräuter erraten…
Was regt eher und nachhaltiger die Gehirntätig-keit an als mit seinen zur Verfügung stehenden Sinnen seine Umwelt zu „erriechen“ „erfühlen“ „erschmecken“ „erhören“ „ersehen“? Im G6 werden wir bei verschiedenen Stationen des mobilen Erfahrungsfeld der Sinne eintauchen in eine Welt, die uns jeden Tag begeg -net – aber seien wir doch einmal ehrlich, wer nimmt sich die Zeit die vielfältigen Eindrücke wirklich zu ‚erleben’? Die Stationen werden unter Betreuung angeleitet und jeder Besucher kann seinen Erleben die nötige Aufmerksamkeit geben. 8.30 Uhr ist die Grundschule Woffenbach zu Gast. 14.00 - 17.00 Uhr für junge und alte Menschen von 7 – 70 Jahren!
Haus für Jugend, Bildung und Kultur Festplatz 3, 92318 Neumarkt Tel. 0 9181-5 09 36 90 |
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Sehen und Verstehen Mit diesem Vortrag zeigt Augenoptiker-meister Ernst Bauer anhand praktischer Beispiele wie Eltern mögliche Sehprobleme ihrer Kinder erkennen können. 70 % der Sinneseindrücke werden von unseren Augen an das Gehirn weitergeleitet. Wenn die Augen nicht richtig „greifen“ können, dann ist auch das „Begreifen“ schwer. Unerkannte Fehlsichtigkeiten führen häufig zu Problemen beim Lesen und Recht -schreiben, zu Wahrnehmungsstörungen und Sehproblemen, nicht nur bei Kindern. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags ist der Einfluss elektronischer Medien auf unsere Augen und mögliche Auswirkungen auf das Lese- und Rechtschreibverhalten unserer Kinder.
Referent: Ernst Bauer, Augenoptikermeister
Bürgerhaus Neumarkt Grünbaumwirtsgasse 92318 Neumarkt |
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Mittwoch, 21.3März 2012, 9.30 Uhr
Leichter Lernen Der Vortrag „Leichter Lernen“ wendet sich besonders an die Eltern von Grundschul-kindern. Hierbei werden Möglichkeiten und Hilfen aufgezeigt, wie Sie Ihr Kind zuhause wirkungsvoll unterstützen können. Damit Lernen wieder Spaß macht! Fragen zu LRS, Dyskalkulie und ADHS sind willkommen.
Referentin: Michaela Nagy, HP, Lerntherapeutin (IFLW) Anmeldung unter 09181/511038
Bürgerhaus Neumarkt Grünbaumwirtsgasse 92318 Neumarkt
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Montag, 19.März 2012, 17.00 Uhr, Lebenszentrum Parsberg
Aktiv und wach mit allen Sinnen! So mancher kennt es bestimmt aus eigener Erfahrung: Beim Zeitung lesen fangen die Buchstaben mit einem Mal an zu tanzen oder verschwimmen. Plötzlich dringt die Stimme der Mitmenschen nur noch leise ans Ohr. Doch nicht nur Sehen und Hören, alle unsere Sinnes organe verändern sich im Laufe der Zeit und beeinflussen somit die gesamte Wahrnehmung und Mobilität in unserer Umwelt. Ergotherapeut Rudi Jobst erläutert gezielte Maßnahmen sowie alltagsbezogene individuelle Ergotherapie. So werden gerade auch im Alter die Sinne geschärft sowie Beweglichkeit und Koordination gefördert und erhalten. Wer möchte, kann z.B. anhand eines Alterssimulationsanzugs und an-deren praktischen Beispielen Eigenerfahrungen sammeln, unterstützt von Thomas Distler, geriatrischer Fachdozent. Im Anschluss an den Vortrag in Parsberg stellt sich das Seniorenheim Phönix vor: • Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es im Alter? • Wie werden Menschen mit eingeschränkter Sinneswahrnehmung im Alltag begleitet? • Wie werden Menschen versorgt, die aufgrund einer veränderten Sinneswahrnehmung sich oder andere gefährden? Das Lebenszentrum Parsberg ermöglicht an diesem Abend einen Blick hinter die Kulissen. Die beschützende Abteilung ist spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit dementiellen oder anderen psy-chischen Veränderungen. Information unter Tel.: 09492/952-0
Lebenszentrum Parsberg, Zum Dallmeierkreuz 1, 92353 Parsberg (Treffpunkt im Eingangsbereich) Referent: Rudi Jobst, Praxis für Ergotherapie, Untere Marktstr. 1, Neumarkt Dieser Vortrag findet Do. 29.3.,17.30 Uhr auch in Neumarkt in der Praxis statt. Anmeldung bis 26.3. unter Tel. 0 9181/2614 66 |
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Sonntag, 25. März 2012, Klinikum Neumarkt. Konferenzraum (1. UG)
Die Selbsthilfegruppe “Strohhalm – für Menschen nach Schlaganfall und Kopfverletzungen“ präsentierrt gemeinsam mit der SH-Gruppe ceres-Stuttgart das „Erlebe-deine-Sinne Zelt“ im Foyer des Klinikums. Erfahren Sie an 16 Exponaten mehr über die phanta-stische Funktionsweise des menschlichen Gehirns und erleben Sie im Selbstversuch, wie leicht sich dabei Schwierigkeiten und Irritationen einstellen können.
10.00 Uhr: Ethikforum am Klinikum Neumarkt Das Ethikkonsil, ein Hilfsangebot, wenn es darum geht Sorge zu tragen, Verantwortung zu überneh -men und eine gute Therapieentscheidung zu finden.
Referent: Dr. D.Wittek
10.45 Uhr: Inklusion von Hirnverletzten Inklusion, ist das nur ein neues Schlagwort in der Politik? In Deutschland wird nach wie vor in vielen Bereichen von Integration gesprochen, doch ist dies das -selbe, wenn die UN-Konvention von Inklusion spricht? In der Konvention geht es nicht mehr nur darum, Behinderte zu integrieren, sondern allen Menschen von vornherein die Teilnahme an allen gesellschaftlichen Aktivitäten in vollem Umfang zu ermög -lichen. Aber was heißt das für betroffene Hirnverletzte?
Referent: Karl-Eugen Siegel stellv. Vorsitzender Bundesverband SHV FORUM GEHIRN e.V.
14.00 Uhr: Ethik im Gespräch – Lesung Karl-Eugen Siegel liest aus seinem 1993 veröffentlichten Tagebuch: „Wir durften nicht aufgeben!“ Das Erleben mit seiner Frau, als sie 1991 zuerst im Koma lag und dann im Hirntod ihren Sohn ge-bar, veränderte sein Leben radikal. Nach über 20 Jahren ist seine Frage: „Was empfinden Menschen im Koma oder gar im Hirntod?“ immer noch nicht geklärt. Doch seine Erfahrungen gibt er seitdem weiter und fordert die Zuhörer auf, mit ihm in Dialog zu treten.
15.00 Uhr: Es geht weiter... nach Verletzungen des Gehirns durch Unfall, Tumor oder Schlaganfall. Betroffene und auch ihre Angehörigen sind durch ihre vielfältigen Erfahrungen mit einer schweren Krankheit „Experten in eigener Sa-che“ geworden. Gerade bei der Konfrontation mit einer schweren Krankheit ist es hilfreich zu wissen, dass man nicht alleine ist. Seit 1995 ist Ingrid Pramberger in der Selbsthilfe für Menschen mit erworbenen Hirn-schädigungen und deren Angehörige tätig. Als Angehörige ihres hirnverletzten Bruders hat sie gleich zu Anfang seiner Erkrankung, die Er-fahrungen der Selbsthilfegruppe als wertvolle Hilfe kennen gelernt. Heute teilt die 1. Vorsitzende des regionalen Vereins ceres Stuttgart gerne ihre langjährigen Erfahrungen mit Betroffenen und deren An -gehörigen. Sie freut sich immer wieder auf einen regen Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen.
Referentin: Ingrid Pramberger SHV FORUM GEHIRN e.V. Selbsthilfegruppe „ceres“, Stuttgart |
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Mittwoch 21.3.2012, Neumarkt
Die Welt mit allen Sinnen erleben – im G6 – Haus für Jugend, Bildung und Kultur
… Barfuß über Steine gehen … … mit verbundenen Augen die Oberfläche einer Orange erfühlen … … mit der Nase einzelne Kräuter erraten …
Was regt eher und nachhaltiger die Gehirntätigkeit an als mit seinen zur Verfügung stehenden Sinnen seine Umwelt zu
‚erriechen’ ‚erfühlen’ ‚erschmecken’ ‚erhören’ ‚ersehen’.
Im G6 werden wir bei verschiedenen Stationen des mobilen Erfahrungsfeld der Sinne eintauchen in eine Welt, die uns jeden Tag begegnet –aber seien wir doch einmal ehrlich, wer nimmt sich die Zeit die vielfältigen Eindrücke wirklich zu ‚erleben’. Die Stationen werden unter Betreuung angeleitet und jeder Besucher wird angehalten dem Erleben die nötige Ruhe zu geben. Eingeladen junge und alte Menschen von 7 – 70 Jahren!
Ort: G6 –Haus für Jugend Bildung und Kultur Festplatz 3 92318 Neumarkt |
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Mittwoch 21.3.2012: Neumarkt
Bürgerhaus der Stadt Neumarkt 11.30 – 13.00 Uhr: „Sehen und Verstehen“ Mit diesem Vortrag zeigt Augenoptikermeister Ernst Bauer anhand praktischer Beispiele wie Eltern mögliche Sehprobleme ihrer Kinder erkennen können. 70 % der Sinneseindrücke werden von unseren Augen an das Gehirn weitergeleitet. Wenn die Augen nicht richtig „greifen“ können, dann ist auch das „Begreifen“ schwer. Unerkannte Fehlsichtigkeiten führen häufig zu Problemen beim Lesen und Rechtschreiben, zu Wahrnehmungsstörungen und Sehproblemen, nicht nur bei Kindern. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags ist der Einfluss elektronischer Medien auf unsere Augen und mögliche Auswirkungen auf das Lese- und Rechtschreibverhalten unserer Kinder. Ernst Bauer, Augenoptikermeister,Neumarkt, Hofplan7 |
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Mittwoch 21.3.2012: Neumarkt
Bürgerhaus der Stadt Neumarkt 9.30– 11.0Uhr: „Probleme bei den Hausaufgaben ?“
Der Vortrag „leichter lernen“ wendet sich besonders an die Eltern von Grundschulkindern. Es werden Möglichkeiten und Hilfen aufgezeigt, wie Sie Ihr Kind zuhause wirkungsvoll unterstützen können. Damit Lernen wieder Spaß macht ! Fragen zu LRS, Dyskalkulie und ADHS sind willkommen. Michaela Nagy, HP, Lerntherapeutin (IFLW) Anmeldung unter 09181/511038
Mittwoch 21.3.2012: Neumarkt |
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Montag 19.3.2012, Parsberg
Aktiv und wach mit allen Sinnen
So mancher kennt es bestimmt aus eigener Erfahrung: Beim Zeitung lesen fangen die Buchstaben mit einem Mal an zu tanzen oder verschwimmen. Plötzlich dringt die Stimme der Mitmenschen nur noch leise ans Ohr. Doch nicht nur Sehen und Hören, alle unsere Sinnesorgane verändern sich im Laufe der Zeit und beeinflussen somit die gesamte Wahrnehmung und Mobilität in unserer Umwelt.
Ergotherapeut Rudi Jobst erläutert gezielte Maßnahmen sowie alltagsbezogene individuelle Ergotherapie. So werden gerade auch im Alter die Sinne geschärft sowie Beweglichkeit und Koordination gefördert und erhalten.
Wer möchte, kann z.B. anhand eines Alterssimulationsanzugs und anderen praktischen Beispielen Eigenerfahrungen sammeln, unterstützt von Thomas Distler, geriatrischer Fachdozent.
Wann: 19. März 2012 um 17.00 Uhr Treffpunkt für Besucher im Eingangsbereich des Lebenszentrum Parsberg, Zum Dallmeierkreuz 1
Wo: Vortragssaal des Lebenszentrums Parsberg
Im Anschluss an den Vortrag stellt sich das Seniorenheim Parsberg vor:
Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es im Alter?
Wie werden Menschen mit eingeschränkter Sinneswahrnehmung im Alltag begleitet?
Wie werden Menschen versorgt, die aufgrund einer veränderten Sinneswahrnehmung sich oder andere gefährden?
Das Lebenszentrum Parsberg stellt sich vor und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen. Die beschützende Abteilung ist spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit dementiellen oder anderen psychischen Veränderungen.
Information unter Tel.:09492 952-0
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Freitag, 23.03.2012, 10.45 – 11.45 Uhr, Erlangen, Dreycedern
Bewegungsangebot für Menschen mit Demenz Ein Gruppenangebot für Demenzerkrankte, die trotz Ihrer Erkrankung Freude an Bewegung haben. An dem Bewegungsprogramm können gerne auch Angehörige teilnehmen.
Leitung:: Ingrid Först, Physiotherapeutin
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14.03.2012 verbindlich an unter Tel. 09131- 9076800 oder Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Dienstag, 20.03.2012, 15.00 – 17.00 Uhr, Erlangen, Dreycedern
Malkurs für Menschen mit Demenzerkrankung Malen ist eine Möglichkeit des nichtsprachlichen Ausdrucks. Bei musikalischer Begleitung können Sie hier mit Farben und Formen kreativ werden. Zwischendurch gönnen wir uns eine kleine Kaffeepause mit Kuchen und Zeit zum Gespräch. Malutensilien werden von der Kursleitung mitgebracht
Leitung: Maria de Lourdes Mercado de Kram, Künstlerin, Innenarchitektin und ausgebildete Betreuungspatin
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14.03.2012 verbindlich an unter Tel. 09131- 9076800 oder Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Montag, 19.03.2012, 11.15 – 12.15 Uhr, Erlangen, Dreycedern
Standfest im Alter – Sturzprophylaxe Hier lernen Sie Kraft und Balanceübungen, um die täglichen Stolpersteine besser zu meistern. Die wichtigsten Übungen werden als Heimprogramm mit nach Hause gegeben.
Theresia Strobel und Stefan Kraus, beide Dipl.-Sportwissenschaftler
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14.03.2012 verbindlich an unter Tel. 09131- 9076800 oder Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Freitag, 16. März 2012, 15.00 – 18.00 Uhr, Neustadt/Aisch
Faszination Bridge – ein Spiel für Alt und Jung Das knifflige Kartenspiel Bridge trainiert das logische Denken und die Konzentrations fähigkeit und hält geistig fit. Dozentin: Rosemarie Bär
Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90
Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw. im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5. |
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Freitag, 16. März 2012, 15.00 – 17.15 Uhr, Neustadt/Aisch
Leichter lernen mit Mind Mapping Für Eltern mit Schulkind der 3. und 4. Klassen. In diesem Kurs geht es um die Anfertigung einer Mind Map (Gedächtnislandkarte). Begleitend werden Konzentrations und Denkgeschwindigkeits übungen vorgestellt. Bitte Filzstifte mitbringen!
Dozentinnen: Inge Schuh, Dipl.Soz.Päd, Lernberaterin Christa Engert, Gedächtnistrainerin
Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90
Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw. im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5 |
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Donnerstag, 15. März 2012, Neustadt/Aisch
Film - und Kinotag! Passend zum Thema „Kosmos Gehirn“ werden an diesem Tag verschiedene Filme für alle Altersstufen angeboten.
Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90
Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw. im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5 |
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Mittwoch, 14. März 2012, Neustadt Aisch.
14.30 – 16.00 Uhr, Mit Spiel und Spaß das Gedächtnis trainieren Spiele für jung und alt.
19.00 – 20.30 Uhr:
„Brainfood“ – die besten Lebensmittel für Ihr Gehirn! Vortrag mit anschließender Diskussion. „Sie möchten ausgegli chen und gut gelaunt in den Tag starten, wach und konzentriert die Herausforderungen des Alltags meistern und entspannt den Tag ausklingen lassen? Was wir essen und trinken hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere geistige Leistungsfähigkeit. Im Vortrag erfahren Sie, welche Nähr und Schutzstoffe unser Gehirn braucht, um gesund und fit zu bleiben. Viele praktische Tipps zur Lebensmittelauswahl und Speiseplangestaltung sowie Rezepte erleichtern Ihnen die Umsetzung im Alltag.“ Referentin: Margit ReichelBinöder, Dipl. Ökotrophologin (Univ.), Neustadt Aisch. Für Jugendliche, Erwachsene und Senioren.
Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90
Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw. im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5 |
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Dienstag, 13. März 2012, 17.30 – 19.00 Uhr, Neustadt/Aisch
Was braucht unser Gehirn, wenn wir älter werden? Für den Erhalt Ihrer geistigen Fitness werden Konzentrations und Gedächtnisübungen vorgestellt.
Dozenten für alle Gruppen:
Inge Schuh, Dipl.Soz.Päd. und Lernberaterin und Christa Engert, Gedächtnistrainerin
Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90
Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw. im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5 |
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Montag ,12.März 2012, ab 8.30 Uhr, Neustadt/Aisch
Fix im Kopf => Mehr Erfolg im Alltag! Konzentrations und Denkgeschwindigkeitsübungen steigern die Leistungsfähigkeit Ihres Kurzzeitgedächtnisses. Gruppe I: 8.30 – 10.00 Uhr, Gruppe II: 10.15 – 11.45 Uhr
Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90
Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw. im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5 |
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Freitag, 16. März, 8.00 – 13.00 Uhr, Mittelschule Heroldsberg
Interaktiver Parcours „Ernährung“ Lernzirkelkoffer „Ernährung Stufe 2“ der Verbraucherschutz zentrale Nürnberg mit Haus der Jugend Team, BüchereiTeam Heroldsberg, für die 5. und 6 Klasse Mittelschule Heroldsberg, 2½ stündiger Wechsel. Eintritt frei |
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Donnerstag, 15. März, 20.00 – 21.30 Uhr, Gemeindebücherei Heroldsberg. Hauptstraße 104
„Brainfood“ – die besten Lebensmittel für Ihr Gehirn! Vortrag mit anschließender Diskussion. „Sie möchten ausgeglichen und gut gelaunt in den Tag starten, wach und konzentriert die Herausforderungen des Alltags meistern und entspannt den Tag ausklingen lassen? Was wir essen und trinken hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere geistige Leistungsfähigkeit. Im Vortrag erfahren Sie, welche Nähr und Schutzstoffe unser Gehirn braucht, um gesund und fit zu bleiben. Viele praktische Tipps zur Lebensmittelauswahl und Speiseplangestaltung sowie Rezepte erleichtern Ihnen die Umsetzung im Alltag.“
Referentin: Margit ReichelBinöder, Dipl. Ökotrophologin (Univ.), Neustadt Aisch.
Für Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Eintritt: 3,- € |
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Donnerstag, 15. März, 8.30 – 12.00 Uhr, Mittelschule Heroldsberg
Mach-Bar-Tour mit interaktiven Arbeitstischen Verbraucherschutzzentrale Nürnberg mit Honorarkraft, Haus der JugendTeam, für die achte Klasse Mittelschule Heroldsberg Eintritt frei
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Mittwoch, 14. März, 8.10 – 13.00 Uhr, Bürgersaal Heroldsberg, Hauptstraße 104
Interaktiver Parcours „Ernährung“ Lernzirkelkoffer „Ernährung Stufe I“ Verbraucherschutzzentrale Nürnberg, Haus der JugendTeam und Bücherei Team Herolds berg, für die 3. und 4. Klassen der Grundschule Heroldsberg. Stündlicher Wechsel. Eintritt frei |
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Dienstag, 13. März, 8.00 – 13.00 Uhr, Grundschule Heroldsberg Die kleine Lok – Ernährungsprojekt mit Aktionstischen Verbraucherschutzzentrale Nürnberg, Team Haus der Jugend,
Team Bücherei, mit allen drei zweiten Klassen der Grundschule Heroldsberg. Wechsel 1½stündlich. Eintritt frei |
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Montag, 12. März, 8.15 – 12.00 Uhr, Gemeindebücherei Heroldsberg, Hauptstraße 104
Die brainWEEK in Heroldsberg wird wieder vom Haus der Jugend in Kooperation mit der Gemeindebücherei Heroldsberg organisiert und steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Johannes Schalwig. Das diesjährige Motto lautet „Treibstoff fürs Hirn“.
Märchen rund um Essen und Trinken Andrea Gonze, Erzählcoach & Erzählausbilderin „Die Erzählerei“ 3 x 1. Klasse Grundschule, jeweils 1 Stunde Eintritt frei
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Freitag, 16. März, 19.30 Uhr, Nicolaus-Copernicus- Planetarium Nürnberg, Am Plärrer 43.
„Science Meets Comedy“ Spuk im Hirn mit Rita Carter und Thomas Fraps Buchung über BZ (KursNr. 00901, Restkarten an der Abendkasse.
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Donnerstag, 15. März, 19.00 Uhr, Nbg, Brosamerstr. 12
„Goodnight Nobody“ (2010) – Filmstart zum Weltschlaftag
Kartenreservierung unter Tel. (0911)454824 bzw. Email an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Mittwoch, 14. März, 19.30 Uhr, Zeitungscafé der Zentralbibliothek Nürnberg
Lesung „Mann, Frau, Gehirn“ – eine launige Lesung zu einem trostlosen Thema.
Kartenreservierung empfohlen über die turmdersinne gGmbH, Tel.: 09119443281 oder per Email an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
, Restkarten an der Abendkasse |
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21. Februar 2012, Staßfurt Das Bfw Sachsen-Anhalt lädt Interessierte zum ersten Gedächtnis-Spaziergang in Staßfurt ein.
Im Zuge der brainWEEK hat sich das Bfw Sachsen-Anhalt eine spezielle Aktion überlegt: Einen Gedächtnis-Spaziergang – ein Ausflug, bei dem man nicht nur seinen Körper fit hält und die Natur erkundet, sondern ganz nebenbei auch noch seinen Geist erfrischt.
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Sonntag, 11. März, Casablanca, Nbg, Brosamerstr. 12: Themenabend im Kino Casablanca [mehr]:
Themenabend im Kino Casablanca
- 17:00 Uhr: „Auf der Suche nach dem Gedächtnis –
Der Hirnforscher Eric Kandel“ (2008)
- 19:30 Uhr: „Shutter Island“ (2011)
„Auf der Suche nach dem Gedächtnis – Der Hirnforscher Eric Kandel“ (D 2008, 95 min, FSK ab 0) ist ein Filmporträt des Neurowissenschaftlers Eric Kandel. An der Aplysia, einer Meeresschnecke, die auch Kalifornischer Seehase genannt wird, betrieb er Grundlagenforschung über die molekularen Zusammenhänge, die für das Gedächtnis entscheidend sind. 2000 erhielt er dafür den Nobelpreis. Der Film widmet sich Kandels Lebensgeschichte und Forschungen. Die Regisseurin Petra Seeger hat ihn zwei Jahre lang begleitet. Die Dreharbeiten fanden an Lebensstationen Kandels in Paris, Wien und in den USA statt. Der Film wurde 2009 mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

„Shutter Island“ (USA 2010, 138 min, FSK ab 16) ist ein US-amerikanischer Psychothriller von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Der Film basiert auf dem 2003 erschienenen gleichnamigen Bestseller-Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Dennis Lehane. Es geht um Scheinidentität, das Leben in Parallelwelten, um Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Raffiniert zieht Erfolgsregisseur Scorsese die Zuschauer in einen Strudel erschreckender Ereignisse, die unerwartete Wendungen nehmen. Seine Weltpremiere feierte der Film auf der Berlinale 2010.
Sie erhalten nach jedem Film die Gelegenheit, sich mit Fachärzten des Klinikums Nürnberg über die im Film gezeigten Realitäten und ihre Entsprechungen im klinischen Alltag auseinanderzusetzen.
Eintritt: jeweils € 7,50 (erm.: 5.- für Schüler, Studierende sowie für turmdersinne- Förderkreis-Mitglieder und Mitarbeiter von Partnerunternehmen des turmdersinne). Kartenreservierung empfohlen Tel. 0911 454824 oder über www.casablanca-nuernberg.de |
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Samstag, 10. März, 11-13 Uhr, Marmorsaal Nbg, Gewerbemuseumsplatz 2: in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg - Eintritt frei!
„Ein Mensch ist das, was er gelernt hat und woran er sich erinnert.“ Der US-amerikanische Gedächtnisforscher Eric R. Kandel bekam im Jahr 2000 den Nobelpreis für seine Grundlagenforschung über molekulare Zusammenhänge, die für das Gedächtnis entscheidend sind. Er wies nach, dass Synapsen, also Verbindungen zwischen Nervenzellen, nicht statisch sind, sondern neu entstehen, untergehen oder auch ihre Übertragungseffizienz verändern können.
Der Gedächtnisinhalt, ob Kurz- oder Langzeitgedächtnis, ist in den Verschaltungen dieser Synapsen niedergelegt, und Emotionen spielen für das Erinnern eine wesentliche Rolle. Doch wie funktioniert das Erinnern genau? Kann man diese Vorgänge im Gehirn mit den Mitteln modernster medizinischer Bildgebungsverfahren sichtbar machen? Kann man gar Gedanken aus dem Gehirn auslesen? Ist das Erinnern ausschließlich ein bewusster Prozess? Hat das Gedächtnis seinen festen Platz im Gehirn und was passiert dann bei Operationen im Gehirn?
Diese Fragen beantworten fünf Experten des Klinikums Nürnberg, Fachleute aus Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie, Psychiatrie und Psychosomatik.
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