Ankündigung zur brainWEEK 2012

16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11.-17.03.2012
12. Deutsche Woche des Gehirns vom 04.-24.03.2012

brainWEEK

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Gabriele Siegel Stiftung
Deutsche Stiftung für neurologisch Erkrankte und Unfallopfer
Einladung zur brainWEEK 2012

 

16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11.-17.03.2012
12. Deutsche Woche des Gehirns vom 04.-24.03.2012

Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Partner der brainWEEK.

 

Heute darf ich Ihnen das Themenlogo für die 12. deutsche Internationale Woche des Gehirns präsentieren.

 

In der engeren Auswahl war u.a. "brainfood  bis power-napping - Tankstellen fürs Gehirn", mit dem Thema: Auftanken durch Gehirnjogging, durch Entspannung und Yoga, in der Reha-Klinik, Neuorientierung bei Stress, Pausen bei burn-out, Orientierungswechsel, Überprüfung von Landkarten und Zielen.

Ich erwähne dies, weil viele dieser Aspekte schon ganz konkrete Aktionen vermuten ließen und ich sie durchaus als Anregungen auch für das etwas weiter gefasste Thema ansehe.

Doch "the winner" der eingereichten Vorschläge ist:  Kosmos Gehirn!

Ein nur 1,5 kg schweres Organ, allerdings mit Milliarden von Nervenzellen ist noch lange nicht vollständig
erforscht. Immer wieder  gibt es neue, fantastische Erkenntnisse der Forschung und alte Einstellungen müssen über Bord geworfen werden.
Manches Mal so gewaltig, dass das bisherige "Weltbild" aufgegeben werden muss. Dies geschah schon einmal in den letzten 10 Jahren, als das hirarchische Modell der Hirnaktivität zunächst durch die Informatik (künstliche Intelligenz) in Frgae gestellt wurde und dann auch durch die bildgebenden Verfahren belegt wurden. Heute würde man jeden belächeln, der dieses "Uraltmodell" ernsthaft vertreten würde. In den letzten Tagen erhielt ich eine Meldung aus dem Bereich der Physik: "Einstein ist veraltet!" - Italienische Forscher hätten herausgefunden, dass "Neutrinos" rund 20 Millionstel schneller sein sollen als das Licht. Dies widerspricht natürlich der Einsteinschen Relativitätstheorie und wird angezweifelt. Messfehler, 16.000 Versuche sind noch nicht signifikant genug und wenn, dann wären ...

... dann müßten wir erneut unser "Weltbild" verändern und da tun wir uns sehr schwer.

Die neu aufgeflammte Diskussion um den "Hirntod", anläßlich von Überlegungen einer Neureglung des Transplantationsgesetzes weg von der Zustimmungslösung, könnte endlich auch die spannende und gleichwohl "Weltbild"verändernde Frage klären: Wann ist der Mensch ohne Bewußtsein und wann ist er denn wirklich tot!"

Vielleicht dringen wir ja bald durch die neuen Methoden noch weiter in dieses Grenzgebiet unseres menschlichen Lebens vor und entdecken neue Möglichkeiten der Kommunikation über die bisherigen Kanäle hinaus. Will man die tausendfachen Erfahrungen von Angehörigen von Komapatienten und auch Log-in-Syndrom-Patienten nicht völlig ignorieren, dann ist dies anzunehmen. Schön wäre es, wenn dafür Wissenschaftlern auch die finanziellen Mittel bereit gestellt würden und wir über diese Möglichkeiten der erweiterten Kommunikation früher etwas brauchbares erforschen als dass wir die Relativitätstheorie ad acta legen müssen.

Welche Institute forschen an solchen Ansätzen? Welche Erkenntnisse gibt es denn bereits, die durchaus wissenschaftlich belegt sind? Wäre es nicht sinnvoll diese Quellen im Jahr des "Kosmos Gehirn" zusammen zu tragen um dann im März 2013 darüber eine große Veranstaltung zu planen.

Gerne nehme ich weitere Anregungen auf und wünsche bereits im Vorfeld viel Kreativität in der Planung, eine gute Umsetzung und viel Erfolg in der brainWEEK 2012.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Karl-Eugen Siegel
Gabriele Siegel Stiftung

 

 

 
Auftakt der internationalen Woche des Gehirns brainWEEK im NRZ Magdeburg

10. März 2012, Magdeburg

Die 16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11. - 17.03.2012 steht unter dem Thema Kosmos Gehirn. In den vergangenen Jahren wurden vielfältige Diskussionen rund um das Gehirn entfacht. Zu Ende geführt wurden sie eigentlich nicht, denn das Gehirn bringt der Wissenschaft immer wieder neue Erkenntnisse. Heute stehen wir noch immer vor vielen Rätseln. Wir sind dringend auf neue Erkenntnisse angewiesen, weil eben viele Menschen auf Hilfe hoffen.

Wir freuen uns, dass wir die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit dem NRZ Magdeburg am 10. März durchführen. Seit Jahren werden im Neurologischen Zentrum Magdeburg Patienten mit neurologischen Erkrankungen rehabilitiert. Viele Patienten und Angehörige erinnern sich, wie ihnen geholfen werden konnte. In diesem Jahr haben wir uns entschieden zum Thema „Teilhabe durch Rehabilitation“ in den Mittelpunkt zu stellen. Die Entwicklung des Patienten über die medizinisch-berufliche Rehabilitation zurück in den Beruf wird uns in spannenden Beiträgen nahe gebracht. Renommierte Experten geben uns Aussichten und so hoffen wir auch Einsichten.

Der Initiator der brainWEEK in Deutschland, Herr Karl-Eugen Siegel eröffnet mit seinem Vortrag „Inklusion von Hirnverletzten“ den Tag. Prof. Dr. med. Michael Sailer bringt uns mit seinem Vortrag „Plastizität des Gehirns in der Rehabilitation“ Möglichkeiten der weiteren Entwicklung von Menschen mit erworbenen Hirnschäden (MeH) nahe. Endlich ist die ambulante Neuropsychologische Therapie anerkannt. Dazu wird Dr. Hartwig Kulke, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie - Neuropsychologie), Vorstandsmitglied in der GNP e.V. über die "Sozialraumnahe soziale und berufliche Rehabilitation mit neuropsychologischer Unterstützung" sprechen. Frau Kirstin Riedel, Leiterin der medizinisch beruflichen Rehabilitation im NRZbR "Medizinisch-berufliche Rehabilitation - eine Schnittstelle zur sozialen und beruflichen Integration" wird die stationäre und Frau Ivonne Bellen, FAW gGmbH, Koordinatorin Fachbereich Rehabilitation die „Herausforderungen nach Entlassung ins häusliche Umfeld – ein Praxisbeispiel ambulanter Nachsorge“ die ambulante Versorgung darstellen.

Wir laden Sie zu dieser besonderen Veranstaltung ganz herzlich ein. Am Anschluss der Referate wird es möglich sein, dass Sie Ihre persönlichen Fragen an die Referenten stellen können.

Unter www.shv-forum-gehirn.de können Sie unter Veranstaltungen das detaillierte Programm abrufen.

 
Musik und Wahrnehmung

Donnerstag 22. März, 14.00 Uhr, Schwäbisch Gmünd

Musik und Wahrnehmung


Programm:


Begrüßung

Magdalene Rupp
Regionalleitung Schwäbisch Gmünd

Fachliche Einführung

Karl-Eugen Siegel

Stellv. Vorsitzender des SHV - FORUM GEHIRN e.V.

Der  Verein  unterstützt  Betroffene  und  Angehörige  durch konkrete Hilfestellungen bei der Bewältigung einer Schädel-Hirn-Verletzung  oder  eines  Schlaganfalls  und  regt zur Selbsthilfe an.


14.30 - 15.45 Uhr

Vortrag

Die Bedeutung des Singens in der Kindheit

Neurobiologische  Erkenntnisse  über  die  Hirnent-wicklung zeigen, dass das Singen eine bedeutende Rolle  spielt.  Was  geschieht  in  unserem  Körper, wenn  wir  singen?  Welche  Auswirkungen  hat  das?
Welche Bedeutung hat das Singen für die Entwick-lung  unserer  Kinder?  Welche  Konsequenzen  kön-nen/sollten  gezogen  werden?  Antworten  auf  diese und  andere  Fragen  und  das  Projekt  „Canto-elementar“  als  ein  Beispiel  praktischer  Umsetzung sollen in diesem Vortrag erläutert werden.

Karin Mumbach
Krankenschwester, Musikpädagogin
Stutensee

Frau  Mumbach  ist  ausgebildete  Krankenschwester, Lehrerin  GHS,  seit  langem  im  öffentlichen  Schuldienst und auch an Förderschulen tätig.
Als Psychoresonanztrainerin, Musik- und Gesangspädagogin  leitet  und  trainiert  sie  Canto-Elementar  Baden-Württemberg.

16.00 – 17.30 Uhr

Vortrag

Musik in der Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen

„Im  Singen und Improvisieren spüre ich, wie  ich klinge.  So  komme  ich  neu  mit  mir  und  meinen Lebensthemen  in  Kontakt  und  manchmal  der Lösung einer Lebensaufgabe ein Stück näher.“

Dr. med. Annette Birk

Studienrätin, Ärztin
Fellbach

Dr.  Birk  ist  Musiktherapeutin  (Master  of  Arts),  Ärztin und  arbeitet  als  Lehrerin  an  einer  Berufsfachschule für  Altenpflege.  Langjährige  Atem-  und  Stimmarbeit bei  Astrid  Bernius,  Kurse  im  Bereich  Bewegung  und Körperarbeit bei Frieder Mann.

Seniorenzentrum
St. Anna

Katharinenstraße 34
D-73525 Schwäbisch Gmünd
Tel: 07171 918-09
Fax:07171 918-100
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Benefizkonzert mit dem Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl

Mittwoch 21. März, 19.00 Uhr, Schwäbisch Gmünd

Benefizkonzert mit dem Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl

Seit  über  20  Jahren  betreten  sie  gemeinsam  die Bühne,  sie  spielen  auswendig  und  mittlerweile  so frei wie ein Solist mit vier Händen: Hans-Peter und Volker  Stenzl  zählen  zu  den  besten  Klavierduos der  internationalen  Musikszene.  Die  Kritik  spricht von  einer  „magischen  Verbindung  zweier  brüderli-cher  Herzen  zu  einer  musikalischen  Seele“  und lobt  bei  ihren  Interpretationen  die  „einzigartige  
Verschmelzung  von  musikantischem  Instinkt  und  messerscharfer  musikalischer  Intelligenz.“
Hans-Peter  und  Volker  Stenzl  wurden  1996  zu „Associates  of  the  Royal  Academy  of  Music  Lon-don“  ernannt,  als  Professoren  lehren  sie  an  den Musikhochschulen  in  Stuttgart  und  Rostock  (Meis-terklasse für Klavierduo, aus der bereits viele inter-nationale  Preisträger  hervorgegangen  sind)  und  in Meisterkursen.  Darüber  hinaus  sind  sie  gefragte Juroren  nationaler  und  internationaler  Wettbewerbe.

Den  Erlös  des  Benefizkonzerts  stellen  Hans-Peter und  Volker  Stenzl  dem  Seniorenzentrum  St.  Anna für die Musiktherapie zur Verfügung.

Seniorenzentrum
St. Anna
Katharinenstraße 34
D-73525 Schwäbisch Gmünd
Tel: 07171 918-09
Fax:07171 918-100
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Die Welt mit allen Sinnen erleben!

Mittwoch, 21. März 2012, Neumarkt

Die Welt mit allen Sinnen erleben!
…Barfuß über Steine gehen … die Oberfläche einer Orange erfühlen… mit der Nase die Welt der Kräuter erraten…

Was regt eher und nachhaltiger die Gehirntätig-keit an als mit seinen zur Verfügung stehenden Sinnen seine Umwelt zu
„erriechen“
„erfühlen“
„erschmecken“
„erhören“
„ersehen“?
Im G6 werden wir bei verschiedenen Stationen des mobilen Erfahrungsfeld der Sinne eintauchen in eine Welt, die uns jeden Tag begeg -net – aber seien wir doch einmal ehrlich, wer nimmt sich die Zeit
die vielfältigen Eindrücke wirklich zu ‚erleben’? Die Stationen werden unter Betreuung angeleitet und jeder Besucher kann seinen Erleben die nötige Aufmerksamkeit geben.
8.30 Uhr ist die Grundschule Woffenbach zu Gast.
14.00 - 17.00 Uhr für junge und alte Menschen von 7 – 70 Jahren!

Haus für  Jugend,  
Bildung und Kultur
Festplatz 3, 92318 Neumarkt
Tel. 0 9181-5 09 36 90

 
Sehen und Verstehen

Sehen  und Verstehen
Mit diesem Vortrag zeigt Augenoptiker-meister Ernst Bauer anhand praktischer Beispiele wie Eltern mögliche Sehprobleme ihrer  Kinder erkennen können.
70 % der Sinneseindrücke werden  von unseren Augen an das Gehirn weitergeleitet. Wenn die Augen nicht richtig „greifen“  
können, dann ist auch das „Begreifen“ schwer. Unerkannte Fehlsichtigkeiten führen häufig zu Problemen beim Lesen und Recht -schreiben, zu Wahrnehmungsstörungen und Sehproblemen, nicht nur bei Kindern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags ist der Einfluss elektronischer Medien auf unsere Augen und mögliche  Auswirkungen auf das Lese- und Rechtschreibverhalten unserer Kinder. 

Referent: Ernst Bauer, Augenoptikermeister

Bürgerhaus Neumarkt
Grünbaumwirtsgasse  
92318 Neumarkt

 
Leichter Lernen

Mittwoch, 21.3März 2012, 9.30 Uhr

Leichter Lernen
Der Vortrag „Leichter Lernen“ wendet sich besonders an die Eltern von Grundschul-kindern. Hierbei werden Möglichkeiten und Hilfen aufgezeigt,  wie Sie Ihr Kind zuhause wirkungsvoll unterstützen können. Damit Lernen wieder Spaß macht! Fragen zu LRS, Dyskalkulie und  ADHS sind willkommen.


Referentin: Michaela Nagy, HP, Lerntherapeutin (IFLW)
Anmeldung unter 09181/511038

Bürgerhaus Neumarkt
Grünbaumwirtsgasse  
92318 Neumarkt

 

 
Aktiv und wach mit allen Sinnen!

Montag, 19.März 2012, 17.00 Uhr, Lebenszentrum Parsberg

Aktiv und wach mit allen Sinnen!
So mancher kennt es bestimmt aus eigener Erfahrung: Beim Zeitung lesen fangen die Buchstaben mit einem Mal an zu tanzen oder verschwimmen. Plötzlich dringt die Stimme der Mitmenschen nur noch leise ans Ohr. Doch nicht nur Sehen und Hören, alle unsere Sinnes  organe verändern sich im Laufe der Zeit und beeinflussen somit die gesamte Wahrnehmung und Mobilität in unserer Umwelt.
Ergotherapeut Rudi Jobst erläutert gezielte Maßnahmen sowie alltagsbezogene individuelle Ergotherapie. So werden gerade auch im Alter die Sinne geschärft sowie Beweglichkeit und Koordination gefördert und erhalten.
Wer möchte, kann z.B. anhand eines Alterssimulationsanzugs und an-deren praktischen Beispielen Eigenerfahrungen sammeln, unterstützt von Thomas Distler, geriatrischer Fachdozent.
Im Anschluss an den Vortrag in Parsberg stellt sich das Seniorenheim Phönix vor:
•   Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es im Alter?
•   Wie werden Menschen mit eingeschränkter Sinneswahrnehmung im Alltag begleitet?
•   Wie werden Menschen versorgt, die aufgrund einer veränderten
Sinneswahrnehmung sich oder andere gefährden?
Das Lebenszentrum Parsberg ermöglicht an diesem Abend einen Blick hinter die Kulissen. Die beschützende Abteilung ist spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit dementiellen oder anderen psy-chischen Veränderungen. Information unter Tel.: 09492/952-0

Lebenszentrum Parsberg,
Zum Dallmeierkreuz 1, 92353 Parsberg  
(Treffpunkt im Eingangsbereich)
Referent: Rudi Jobst,  Praxis für Ergotherapie,
Untere Marktstr. 1, Neumarkt
Dieser Vortrag  findet  Do. 29.3.,17.30 Uhr
auch in Neumarkt in der Praxis statt.
Anmeldung bis 26.3. unter Tel. 0 9181/2614 66

 
brainWEEK im Klinikum Neumarkt

Sonntag, 25. März 2012, Klinikum Neumarkt. Konferenzraum (1. UG)

Die Selbsthilfegruppe “Strohhalm – für Menschen nach Schlaganfall und Kopfverletzungen“ präsentierrt gemeinsam mit der SH-Gruppe ceres-Stuttgart das „Erlebe-deine-Sinne Zelt“ im Foyer des
Klinikums. Erfahren Sie an 16 Exponaten mehr über die phanta-stische Funktionsweise des menschlichen Gehirns und erleben Sie im Selbstversuch, wie leicht sich dabei Schwierigkeiten und Irritationen
einstellen können.

 

10.00 Uhr: Ethikforum am Klinikum Neumarkt
Das Ethikkonsil, ein Hilfsangebot, wenn es darum geht Sorge zu tragen, Verantwortung zu überneh -men und eine gute Therapieentscheidung zu finden.

Referent: Dr. D.Wittek

10.45 Uhr: Inklusion von Hirnverletzten
Inklusion, ist das nur ein neues Schlagwort in der Politik? In Deutschland wird nach wie vor in vielen Bereichen von Integration gesprochen, doch ist dies das -selbe, wenn die UN-Konvention von Inklusion spricht?
In der Konvention geht es nicht mehr nur darum, Behinderte zu integrieren, sondern allen Menschen von vornherein die Teilnahme an allen gesellschaftlichen Aktivitäten in vollem Umfang zu ermög -lichen.  Aber was heißt das für betroffene Hirnverletzte?


Referent: Karl-Eugen Siegel
stellv.  Vorsitzender Bundesverband   
SHV FORUM GEHIRN e.V.

14.00 Uhr: Ethik im Gespräch – Lesung
Karl-Eugen Siegel liest aus seinem 1993 veröffentlichten Tagebuch: „Wir durften nicht aufgeben!“ Das Erleben mit seiner Frau, als sie 1991 zuerst im Koma lag und dann im Hirntod ihren Sohn ge-bar, veränderte sein Leben radikal. Nach über 20 Jahren ist seine Frage: „Was empfinden Menschen im Koma oder gar im Hirntod?“ immer noch nicht geklärt. Doch seine Erfahrungen gibt er seitdem weiter und fordert die Zuhörer auf, mit ihm in Dialog zu treten.

 

15.00 Uhr: Es geht weiter...
nach Verletzungen des Gehirns durch Unfall, Tumor oder Schlaganfall.
Betroffene und auch ihre Angehörigen sind durch ihre vielfältigen Erfahrungen mit einer schweren Krankheit  „Experten in eigener Sa-che“ geworden. Gerade bei der Konfrontation mit einer schweren Krankheit ist es hilfreich zu wissen, dass man nicht alleine ist.
Seit 1995 ist Ingrid Pramberger in der Selbsthilfe für Menschen mit erworbenen Hirn-schädigungen und deren Angehörige tätig. Als Angehörige ihres hirnverletzten Bruders hat sie gleich zu Anfang seiner Erkrankung, die Er-fahrungen der Selbsthilfegruppe als wertvolle Hilfe kennen gelernt.
Heute teilt die 1. Vorsitzende des regionalen Vereins ceres Stuttgart gerne ihre langjährigen Erfahrungen mit Betroffenen und deren An -gehörigen. Sie freut sich immer wieder auf einen regen Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen.

Referentin: Ingrid Pramberger
SHV FORUM GEHIRN e.V.          
Selbsthilfegruppe „ceres“, Stuttgart

 
Die Welt mit allen Sinnen erleben

Mittwoch 21.3.2012, Neumarkt

Die Welt mit allen Sinnen erleben – im G6 – Haus für Jugend, Bildung und Kultur

… Barfuß über Steine gehen …
… mit verbundenen Augen die Oberfläche einer Orange erfühlen …
… mit der Nase einzelne Kräuter erraten …

Was regt eher und nachhaltiger die Gehirntätigkeit an als mit seinen zur Verfügung stehenden Sinnen seine Umwelt zu

‚erriechen’
‚erfühlen’
‚erschmecken’
‚erhören’
‚ersehen’.


Im G6 werden wir bei verschiedenen Stationen des mobilen Erfahrungsfeld der Sinne eintauchen in eine Welt, die uns jeden Tag begegnet –aber seien wir doch einmal ehrlich, wer nimmt sich die Zeit die vielfältigen Eindrücke wirklich zu ‚erleben’.
Die Stationen werden unter Betreuung angeleitet und jeder Besucher wird angehalten dem Erleben die nötige Ruhe zu geben.
Eingeladen junge und alte Menschen von 7 – 70 Jahren!

Ort:
G6 –Haus für Jugend
Bildung und Kultur            
Festplatz 3                
92318 Neumarkt

 
„Sehen und Verstehen“

Mittwoch 21.3.2012: Neumarkt

Bürgerhaus der Stadt Neumarkt   
11.30 – 13.00 Uhr: „Sehen und Verstehen“

Mit diesem Vortrag zeigt Augenoptikermeister Ernst Bauer anhand praktischer Beispiele
wie Eltern mögliche Sehprobleme ihrer Kinder erkennen können.

70 % der Sinneseindrücke werden  von unseren Augen an das Gehirn weitergeleitet. Wenn die Augen nicht richtig „greifen“ können, dann ist auch das „Begreifen“ schwer. Unerkannte Fehlsichtigkeiten führen häufig zu Problemen beim Lesen und Rechtschreiben, zu Wahrnehmungsstörungen und Sehproblemen, nicht nur bei Kindern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags ist der Einfluss elektronischer Medien auf unsere Augen und mögliche  Auswirkungen auf das Lese- und Rechtschreibverhalten unserer Kinder.  

Ernst Bauer, Augenoptikermeister,Neumarkt, Hofplan7

 
„Probleme bei den Hausaufgaben ?“

Mittwoch 21.3.2012: Neumarkt

Bürgerhaus der Stadt Neumarkt                                                                                
9.30– 11.0Uhr: „Probleme bei den Hausaufgaben ?“

Der Vortrag „leichter lernen“ wendet sich besonders an die Eltern von Grundschulkindern. Es werden Möglichkeiten und Hilfen aufgezeigt,  wie Sie Ihr Kind zuhause wirkungsvoll unterstützen können.
Damit Lernen wieder Spaß macht ! Fragen zu LRS, Dyskalkulie und  ADHS sind willkommen.
Michaela Nagy, HP, Lerntherapeutin (IFLW)
Anmeldung unter 09181/511038                                           

Mittwoch 21.3.2012: Neumarkt

 
Aktiv und wach mit allen Sinnen

Montag 19.3.2012, Parsberg

Aktiv und wach mit allen Sinnen

So mancher kennt es bestimmt aus eigener Erfahrung: Beim Zeitung lesen fangen die Buchstaben mit einem Mal an zu tanzen oder verschwimmen. Plötzlich dringt die Stimme der Mitmenschen nur noch leise ans Ohr. Doch nicht nur Sehen und Hören, alle unsere Sinnesorgane verändern sich im Laufe der Zeit und beeinflussen somit die gesamte Wahrnehmung und Mobilität in unserer Umwelt.

Ergotherapeut Rudi Jobst erläutert gezielte Maßnahmen sowie alltagsbezogene individuelle Ergotherapie. So werden gerade auch im Alter die Sinne geschärft sowie Beweglichkeit und Koordination gefördert und erhalten.

Wer möchte, kann z.B. anhand eines Alterssimulationsanzugs und anderen praktischen Beispielen Eigenerfahrungen sammeln, unterstützt von Thomas Distler, geriatrischer Fachdozent.

Wann: 19. März 2012 um 17.00 Uhr
Treffpunkt für Besucher im Eingangsbereich des Lebenszentrum Parsberg,
Zum Dallmeierkreuz 1

Wo: Vortragssaal des Lebenszentrums Parsberg

Im Anschluss an den Vortrag stellt sich das Seniorenheim Parsberg vor:

Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es im Alter?

Wie werden Menschen mit eingeschränkter Sinneswahrnehmung im Alltag begleitet?

Wie werden Menschen versorgt, die aufgrund einer veränderten Sinneswahrnehmung sich oder andere gefährden?

Das Lebenszentrum Parsberg stellt sich vor und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen. Die beschützende Abteilung ist spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit dementiellen oder anderen psychischen Veränderungen.

Information unter Tel.:09492 952-0

 

 
Bewegungsangebot für Menschen mit Demenz

Freitag, 23.03.2012, 10.45 – 11.45 Uhr, Erlangen, Dreycedern

Bewegungsangebot für Menschen mit Demenz

Ein Gruppenangebot für Demenzerkrankte, die trotz Ihrer Erkran­kung Freude an Bewegung haben.  An dem Bewegungsprogramm können gerne auch Angehörige teilnehmen.

Leitung:: Ingrid Först, Physiotherapeutin

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14.03.2012 verbindlich an unter Tel.
09131- 9076800 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
Malkurs für Menschen mit Demenzerkrankung

Dienstag, 20.03.2012, 15.00 – 17.00 Uhr, Erlangen, Dreycedern

Malkurs für Menschen mit Demenzerkrankung

Malen ist eine Möglichkeit des nichtsprachlichen Ausdrucks. Bei musikalischer Begleitung können Sie hier mit Farben und Formen kreativ werden. Zwischendurch gönnen wir uns eine kleine Kaffee­pause mit Kuchen und Zeit zum Gespräch. Malutensilien werden von der Kursleitung mitgebracht


Leitung:  Maria de Lourdes Mercado de Kram, Künstlerin, Innenarchitektin
und ausgebildete Betreuungspatin

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14.03.2012 verbindlich an unter Tel.
09131- 9076800 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

 

 
Standfest im Alter – Sturzprophylaxe

Montag, 19.03.2012, 11.15 – 12.15 Uhr, Erlangen, Dreycedern

Standfest im Alter – Sturzprophylaxe

Hier lernen Sie Kraft ­ und Balanceübungen, um die täglichen Stolpersteine besser zu meistern. Die wichtigsten Übungen werden als Heimprogramm mit nach Hause gegeben.

Theresia Strobel und Stefan Kraus, beide Dipl.-Sportwissenschaftler

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14.03.2012 verbindlich an unter Tel.
09131- 9076800 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
Faszination Bridge – ein Spiel für Alt und Jung

Freitag, 16. März 2012, 15.00 – 18.00 Uhr, Neustadt/Aisch

Faszination Bridge – ein Spiel für Alt und Jung

Das knifflige Kartenspiel Bridge trainiert das logische Denken und die Konzentrations fähigkeit und hält geistig fit.
Dozentin: Rosemarie Bär

Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90

Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw.
im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5.

 
Leichter lernen mit Mind Mapping

Freitag, 16. März 2012, 15.00 – 17.15 Uhr, Neustadt/Aisch

Leichter lernen mit Mind Mapping
Für Eltern mit Schulkind der 3. und 4. Klassen. In diesem Kurs geht es um die Anfertigung einer Mind Map (Gedächtnislandkarte).
Begleitend werden Konzentrations ­ und Denkgeschwindigkeits ­übungen vorgestellt. Bitte Filzstifte mitbringen!

Dozentinnen: Inge Schuh, Dipl.Soz.Päd, Lernberaterin
Christa Engert, Gedächtnistrainerin

Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90

Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw.
im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5

 
Film - und Kinotag zum Thema: "Kosmos Gehirn"

Donnerstag, 15. März 2012, Neustadt/Aisch

Film - und Kinotag!
Passend zum Thema „Kosmos Gehirn“ werden an diesem Tag verschiedene Filme für alle Altersstufen angeboten.

Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90

Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw.
im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5

 
Mit Spiel und Spaß das Gedächtnis trainieren

Mittwoch, 14. März 2012, Neustadt Aisch.

14.30 – 16.00 Uhr,
Mit Spiel und Spaß das Gedächtnis trainieren
Spiele für jung und alt.

19.00 – 20.30 Uhr:

„Brainfood“ – die besten Lebensmittel für Ihr Gehirn!
Vortrag mit anschließender Diskussion. „Sie möchten ausgegli­
chen und gut gelaunt in den Tag starten, wach und konzentriert
die Herausforderungen des Alltags meistern und entspannt den
Tag ausklingen lassen? Was wir essen und trinken hat einen
entscheidenden Einfluss auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.
Im Vortrag erfahren Sie, welche Nähr ­ und Schutzstoffe unser  
Gehirn braucht, um gesund und fit zu bleiben. Viele praktische
Tipps zur Lebensmittelauswahl und Speiseplangestaltung sowie
Rezepte erleichtern Ihnen die Umsetzung im Alltag.“
Referentin: Margit Reichel­Binöder, Dipl. Ökotrophologin (Univ.),
Neustadt Aisch. Für Jugendliche, Erwachsene und Senioren.

Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90

Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw.
im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5

 
Was braucht unser Gehirn, wenn wir älter werden?

Dienstag, 13. März 2012, 17.30 – 19.00 Uhr, Neustadt/Aisch

Was braucht unser Gehirn, wenn wir älter werden?
Für den Erhalt Ihrer geistigen Fitness werden Konzentrations­ und Gedächtnisübungen vorgestellt.

Dozenten für alle Gruppen:

Inge Schuh, Dipl.Soz.Päd. und Lernberaterin und
Christa Engert, Gedächtnistrainerin

 

Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90

Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw.
im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5

 
Fix im Kopf => Mehr Erfolg im Alltag!

Montag ,12.März 2012, ab 8.30 Uhr, Neustadt/Aisch

Fix im Kopf => Mehr Erfolg im Alltag!
Konzentrations­ und Denkgeschwindigkeitsübungen steigern die Leistungsfähigkeit Ihres Kurzzeitgedächtnisses.
Gruppe I: 8.30 – 10.00 Uhr,
Gruppe II: 10.15 – 11.45 Uhr

Anmeldung bis 9.3. unter Tel. 0 9161- 8 88 90

Mehrgenerationenhaus, Ansbacher Str. 6. bzw.
im kath. Pfarrzentrum St. Johannes, Ansbacher Str. 5

 
Interaktiver Parcours „Ernährung“

Freitag, 16. März, 8.00 – 13.00 Uhr, Mittelschule Heroldsberg

Interaktiver Parcours „Ernährung“
Lernzirkelkoffer  „Ernährung Stufe 2“ der Verbraucherschutz­
zentrale Nürnberg mit Haus der Jugend ­Team, Bücherei­Team
Heroldsberg, für die 5. und 6 Klasse Mittelschule Heroldsberg,
2½­  stündiger Wechsel.
Eintritt frei

 
„Brainfood“

Donnerstag, 15. März, 20.00 – 21.30 Uhr, Gemeindebücherei Heroldsberg. Hauptstraße 104


„Brainfood“ – die besten Lebensmittel für Ihr Gehirn!
Vortrag mit anschließender Diskussion. „Sie möchten ausgegli­chen und gut gelaunt in den Tag starten, wach und konzentriert die Herausforderungen des Alltags meistern und entspannt den Tag ausklingen lassen? Was wir essen und trinken hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.
Im Vortrag erfahren Sie, welche Nähr ­ und Schutzstoffe unser  Gehirn braucht, um gesund und fit zu bleiben. Viele praktische Tipps zur Lebensmittelauswahl und Speiseplangestaltung sowie Rezepte erleichtern Ihnen die Umsetzung im Alltag.“


Referentin: Margit Reichel­Binöder, Dipl. Ökotrophologin (Univ.), Neustadt Aisch.

Für Jugendliche, Erwachsene und Senioren.
Eintritt: 3,- €

 
Mach-Bar-Tour mit interaktiven Arbeitstischen

Donnerstag, 15. März, 8.30 – 12.00 Uhr, Mittelschule Heroldsberg


Mach-Bar-Tour mit interaktiven Arbeitstischen
Verbraucherschutzzentrale Nürnberg mit Honorarkraft, Haus
der Jugend­Team, für die achte  Klasse Mittelschule Heroldsberg
Eintritt frei

 
Interaktiver Parcours „Ernährung“

Mittwoch, 14. März, 8.10 – 13.00 Uhr, Bürgersaal Heroldsberg, Hauptstraße 104

Interaktiver Parcours „Ernährung“
Lernzirkelkoffer „Ernährung Stufe I“ Verbraucherschutzzentrale Nürnberg, Haus der Jugend­Team und Bücherei ­Team Herolds ­berg, für die 3. und 4. Klassen der Grundschule Heroldsberg.
Stündlicher Wechsel.   
Eintritt frei

 
Die kleine Lok

Dienstag, 13. März, 8.00 – 13.00 Uhr, Grundschule Heroldsberg
Die kleine Lok – Ernährungsprojekt mit Aktionstischen Verbraucherschutzzentrale Nürnberg, Team Haus der Jugend,

Team Bücherei,  mit allen drei zweiten Klassen der Grundschule Heroldsberg.
Wechsel  1½­stündlich.
Eintritt frei

 
Märchen rund um Essen und Trinken

Montag, 12. März, 8.15 – 12.00 Uhr, Gemeindebücherei Heroldsberg, Hauptstraße 104

Die brainWEEK in Heroldsberg wird wieder vom Haus der Jugend in Kooperation mit der Gemeindebücherei Heroldsberg organisiert und steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Johannes Schalwig. Das diesjährige Motto lautet „Treibstoff fürs Hirn“.


Märchen rund um Essen und Trinken
Andrea Gonze, Erzählcoach & Erzählausbilderin „Die Erzählerei“
3 x 1. Klasse Grundschule, jeweils 1 Stunde
Eintritt frei

 
„Science Meets Comedy“

Freitag, 16. März, 19.30 Uhr, Nicolaus-Copernicus- Planetarium Nürnberg,  Am Plärrer 43.

„Science Meets Comedy“
Spuk im Hirn mit Rita Carter und Thomas Fraps
Buchung über BZ (Kurs­Nr. 00901, Restkarten an der Abendkasse.

 
„Goodnight Nobody“

Donnerstag, 15. März, 19.00 Uhr, Nbg, Brosamerstr. 12

„Goodnight Nobody“  (2010) – Filmstart zum Weltschlaftag


Kartenreservierung unter Tel. (0911)454824 bzw. Email an:
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„Mann, Frau, Gehirn“

Mittwoch, 14. März, 19.30 Uhr, Zeitungscafé der Zentralbibliothek Nürnberg

Lesung „Mann, Frau, Gehirn“ – eine launige Lesung zu einem  trostlosen Thema.

Kartenreservierung empfohlen über die  turmdersinne gGmbH,
Tel.: 0911­9443281 oder per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ,
Restkarten an der Abendkasse

 
Ein Spaziergang, der im Gedächtnis bleibt

21. Februar 2012, Staßfurt

Das Bfw Sachsen-Anhalt lädt Interessierte zum ersten Gedächtnis-Spaziergang in Staßfurt ein.

Im Zuge der brainWEEK hat sich das Bfw Sachsen-Anhalt eine spezielle Aktion überlegt: Einen Gedächtnis-Spaziergang – ein
Ausflug, bei dem man nicht nur seinen Körper fit hält und die Natur erkundet, sondern ganz nebenbei auch noch seinen Geist erfrischt.

 
„Auf der Suche nach dem Gedächtnis" (2008)

Sonntag, 11. März, Casablanca, Nbg, Brosamerstr. 12:
Themenabend im Kino Casablanca [mehr]:

Themenabend im Kino Casablanca

  • 17:00 Uhr: „Auf der Suche nach dem Gedächtnis –
    Der Hirnforscher Eric Kandel“ (2008)
  • 19:30 Uhr: „Shutter Island“ (2011)

„Auf der Suche nach dem Gedächtnis – Der Hirnforscher Eric Kandel“ (D 2008, 95 min, FSK ab 0) ist ein Filmporträt des Neurowissenschaftlers Eric Kandel. An der Aplysia, einer Meeresschnecke, die auch Kalifornischer Seehase genannt wird, betrieb er Grundlagenforschung über die molekularen Zusammenhänge, die für das Gedächtnis entscheidend sind. 2000 erhielt er dafür den Nobelpreis. Der Film widmet sich Kandels Lebensgeschichte und Forschungen. Die Regisseurin Petra Seeger hat ihn zwei Jahre lang begleitet. Die Dreharbeiten fanden an Lebensstationen Kandels in Paris, Wien und in den USA statt. Der Film wurde 2009 mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

 

„Shutter Island“ (USA 2010, 138 min, FSK ab 16) ist ein US-amerikanischer Psychothriller von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Der Film basiert auf dem 2003 erschienenen gleichnamigen Bestseller-Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Dennis Lehane. Es geht um
Scheinidentität, das Leben in Parallelwelten, um Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Raffiniert zieht Erfolgsregisseur Scorsese die Zuschauer in einen Strudel erschreckender Ereignisse, die unerwartete Wendungen nehmen. Seine Weltpremiere feierte der Film auf der Berlinale 2010.

Sie erhalten nach jedem Film die Gelegenheit, sich mit Fachärzten des Klinikums Nürnberg über die im Film gezeigten Realitäten und ihre Entsprechungen im klinischen Alltag auseinanderzusetzen.

Eintritt: jeweils € 7,50 (erm.: 5.- für Schüler, Studierende sowie für turmdersinne- Förderkreis-Mitglieder und Mitarbeiter von Partnerunternehmen des turmdersinne).
Kartenreservierung empfohlen Tel. 0911 454824 oder über www.casablanca-nuernberg.de

 
Matinee zum Thema "Gehirn und Gedächtnis"

Samstag, 10. März, 11-13 Uhr, Marmorsaal Nbg, Gewerbemuseumsplatz 2:
in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg - Eintritt frei!

„Ein Mensch ist das, was er gelernt hat und woran er sich erinnert.“ Der US-amerikanische Gedächtnisforscher Eric R. Kandel bekam im Jahr 2000 den Nobelpreis für seine Grundlagenforschung über molekulare Zusammenhänge, die für das Gedächtnis entscheidend sind. Er wies nach, dass Synapsen, also Verbindungen zwischen Nervenzellen, nicht statisch sind, sondern neu entstehen, untergehen oder auch ihre Übertragungseffizienz verändern können.

Der Gedächtnisinhalt, ob Kurz- oder Langzeitgedächtnis, ist in den Verschaltungen dieser Synapsen niedergelegt, und Emotionen spielen für das Erinnern eine wesentliche Rolle. Doch wie funktioniert das Erinnern genau? Kann man diese Vorgänge im Gehirn mit den Mitteln modernster medizinischer Bildgebungsverfahren sichtbar machen? Kann man gar Gedanken aus dem Gehirn auslesen? Ist das Erinnern ausschließlich ein bewusster Prozess? Hat das Gedächtnis seinen festen Platz im Gehirn und was passiert dann bei Operationen im Gehirn?

Diese Fragen beantworten fünf Experten des Klinikums Nürnberg, Fachleute aus Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie, Psychiatrie und Psychosomatik.

 
 
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