Ankündigung zur brainWEEK 2012

16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11.-17.03.2012
12. Deutsche Woche des Gehirns vom 04.-24.03.2012

brainWEEK

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Gabriele Siegel Stiftung
Deutsche Stiftung für neurologisch Erkrankte und Unfallopfer
Einladung zur brainWEEK 2012

 

16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11.-17.03.2012
12. Deutsche Woche des Gehirns vom 04.-24.03.2012

Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Partner der brainWEEK.

 

Heute darf ich Ihnen das Themenlogo für die 12. deutsche Internationale Woche des Gehirns präsentieren.

 

In der engeren Auswahl war u.a. "brainfood  bis power-napping - Tankstellen fürs Gehirn", mit dem Thema: Auftanken durch Gehirnjogging, durch Entspannung und Yoga, in der Reha-Klinik, Neuorientierung bei Stress, Pausen bei burn-out, Orientierungswechsel, Überprüfung von Landkarten und Zielen.

Ich erwähne dies, weil viele dieser Aspekte schon ganz konkrete Aktionen vermuten ließen und ich sie durchaus als Anregungen auch für das etwas weiter gefasste Thema ansehe.

Doch "the winner" der eingereichten Vorschläge ist:  Kosmos Gehirn!

Ein nur 1,5 kg schweres Organ, allerdings mit Milliarden von Nervenzellen ist noch lange nicht vollständig
erforscht. Immer wieder  gibt es neue, fantastische Erkenntnisse der Forschung und alte Einstellungen müssen über Bord geworfen werden.
Manches Mal so gewaltig, dass das bisherige "Weltbild" aufgegeben werden muss. Dies geschah schon einmal in den letzten 10 Jahren, als das hirarchische Modell der Hirnaktivität zunächst durch die Informatik (künstliche Intelligenz) in Frgae gestellt wurde und dann auch durch die bildgebenden Verfahren belegt wurden. Heute würde man jeden belächeln, der dieses "Uraltmodell" ernsthaft vertreten würde. In den letzten Tagen erhielt ich eine Meldung aus dem Bereich der Physik: "Einstein ist veraltet!" - Italienische Forscher hätten herausgefunden, dass "Neutrinos" rund 20 Millionstel schneller sein sollen als das Licht. Dies widerspricht natürlich der Einsteinschen Relativitätstheorie und wird angezweifelt. Messfehler, 16.000 Versuche sind noch nicht signifikant genug und wenn, dann wären ...

... dann müßten wir erneut unser "Weltbild" verändern und da tun wir uns sehr schwer.

Die neu aufgeflammte Diskussion um den "Hirntod", anläßlich von Überlegungen einer Neureglung des Transplantationsgesetzes weg von der Zustimmungslösung, könnte endlich auch die spannende und gleichwohl "Weltbild"verändernde Frage klären: Wann ist der Mensch ohne Bewußtsein und wann ist er denn wirklich tot!"

Vielleicht dringen wir ja bald durch die neuen Methoden noch weiter in dieses Grenzgebiet unseres menschlichen Lebens vor und entdecken neue Möglichkeiten der Kommunikation über die bisherigen Kanäle hinaus. Will man die tausendfachen Erfahrungen von Angehörigen von Komapatienten und auch Log-in-Syndrom-Patienten nicht völlig ignorieren, dann ist dies anzunehmen. Schön wäre es, wenn dafür Wissenschaftlern auch die finanziellen Mittel bereit gestellt würden und wir über diese Möglichkeiten der erweiterten Kommunikation früher etwas brauchbares erforschen als dass wir die Relativitätstheorie ad acta legen müssen.

Welche Institute forschen an solchen Ansätzen? Welche Erkenntnisse gibt es denn bereits, die durchaus wissenschaftlich belegt sind? Wäre es nicht sinnvoll diese Quellen im Jahr des "Kosmos Gehirn" zusammen zu tragen um dann im März 2013 darüber eine große Veranstaltung zu planen.

Gerne nehme ich weitere Anregungen auf und wünsche bereits im Vorfeld viel Kreativität in der Planung, eine gute Umsetzung und viel Erfolg in der brainWEEK 2012.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Karl-Eugen Siegel
Gabriele Siegel Stiftung

 

 

 
 
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