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10. März 2012, Magdeburg
Die 16. Internationalen Woche des Gehirns vom 11. - 17.03.2012 steht unter dem Thema Kosmos Gehirn. In den vergangenen Jahren wurden vielfältige Diskussionen rund um das Gehirn entfacht. Zu Ende geführt wurden sie eigentlich nicht, denn das Gehirn bringt der Wissenschaft immer wieder neue Erkenntnisse. Heute stehen wir noch immer vor vielen Rätseln. Wir sind dringend auf neue Erkenntnisse angewiesen, weil eben viele Menschen auf Hilfe hoffen.
Wir freuen uns, dass wir die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit dem NRZ Magdeburg am 10. März durchführen. Seit Jahren werden im Neurologischen Zentrum Magdeburg Patienten mit neurologischen Erkrankungen rehabilitiert. Viele Patienten und Angehörige erinnern sich, wie ihnen geholfen werden konnte. In diesem Jahr haben wir uns entschieden zum Thema „Teilhabe durch Rehabilitation“ in den Mittelpunkt zu stellen. Die Entwicklung des Patienten über die medizinisch-berufliche Rehabilitation zurück in den Beruf wird uns in spannenden Beiträgen nahe gebracht. Renommierte Experten geben uns Aussichten und so hoffen wir auch Einsichten.
Der Initiator der brainWEEK in Deutschland, Herr Karl-Eugen Siegel eröffnet mit seinem Vortrag „Inklusion von Hirnverletzten“ den Tag. Prof. Dr. med. Michael Sailer bringt uns mit seinem Vortrag „Plastizität des Gehirns in der Rehabilitation“ Möglichkeiten der weiteren Entwicklung von Menschen mit erworbenen Hirnschäden (MeH) nahe. Endlich ist die ambulante Neuropsychologische Therapie anerkannt. Dazu wird Dr. Hartwig Kulke, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie - Neuropsychologie), Vorstandsmitglied in der GNP e.V. über die "Sozialraumnahe soziale und berufliche Rehabilitation mit neuropsychologischer Unterstützung" sprechen. Frau Kirstin Riedel, Leiterin der medizinisch beruflichen Rehabilitation im NRZbR "Medizinisch-berufliche Rehabilitation - eine Schnittstelle zur sozialen und beruflichen Integration" wird die stationäre und Frau Ivonne Bellen, FAW gGmbH, Koordinatorin Fachbereich Rehabilitation die „Herausforderungen nach Entlassung ins häusliche Umfeld – ein Praxisbeispiel ambulanter Nachsorge“ die ambulante Versorgung darstellen.
Wir laden Sie zu dieser besonderen Veranstaltung ganz herzlich ein. Am Anschluss der Referate wird es möglich sein, dass Sie Ihre persönlichen Fragen an die Referenten stellen können.
Unter www.shv-forum-gehirn.de können Sie unter Veranstaltungen das detaillierte Programm abrufen.
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